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Adventure-Mailer.de – Schließung wegen bevorstehender Privatinsolvenz


Vor wenigen Monaten startete Adventure-Mailer.de unter dem Betreiber Sebastian F. mit einer überdurchschnittlichen und unrealistischen Vergütung. Mit dem Slogan „Die Paidbannerseite Nr.1“ auf der Startseite wurde seinerzeit geworben. Hierüber berichtete Starsofpaid4.de Mitte Mai diesen Jahres und wurde so dann kurz nach Erscheinung des Berichtes von der „Adventure Mailer Rechtsabteilung“ aufgeklärt, da vor einer Anmeldung gewarnt wurde.

Anfang Juni gab Adventure-Mailer.de bekannt, dass der Paidmailer Mitte selbigen Monats von Kevin S. übernommen werden sollte, was jedoch scheiterte und Sebastian F. blieb weiterhin Betreiber. Auch hier berichtete Starsofpaid4.de. Hier ist unter anderem der Newsletter im original vorzufinden.

Heute, etwas mehr als eine Monat später verkündete der Betreiber in einem Newsletter, dass auf Grund von Zeitmangel und bevorstehender Privatinsolvenz Adventure-Mailer.de zum 1. August 2011 der Dienst geschlossen wird. Das Guthaben ab 15 Euro (reguläre Auszahlungsgrenze) solle ausbezahlt werden, alles darunter liegende verfällt.

Des Weiteren bräuchte niemand rechtliche Schritte einleiten, da sowieso auf Grund der bevorstehenden Privatinsolvenz nicht auf Geld zu hoffen wäre. Diese solle angestrebt werden wegen Jobverlust auf Grund von längerer Krankheit und eines Finanzierungskredites.

Sebastian F. verabschiedete diesen Newsletter mit Worten …

Ich hoffe ihr habt ein wenig Verständis für meine Situation und Entscheidung.

Also deswegen:
Auf Wiedersehen.
Es tut mir sehr leid und ich hoffe ihr habt mehr Glück als ich.

Sehr fraglich an der Verkündung der Privatinsolvenz ist jedoch, dass für die Eröffnung einer Privatinsolvenz ein Verwalter bestellt wird und dieser sich mit den Gläubigern in Verbindung setzt.

Alles in Allem ist dies ein Newsletter, welcher sehr viele Fragen offen lässt. Wir haben hierzu Herrn F. um eine Stellungnahme gebeten und hoffen, dass er dieser nachkommt.

Wir raten jedem User Screens vom Account anzufertigen bevor Adventure-Mailer.de ganz vom Netz genommen wird.

 

Update:

Kurz nach Erscheinen des Artikel stellten wir leider fest, dass Adventure-Mailer.de leider nicht mehr erreichbar ist.

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5 Comments

  1. Mike van Doorn sagt:

    Da gebe ich Apollo recht. Mit seinen AGB,s kann er nicht so einfach die deutschen Gesetze aushebeln so funktioniert das nicht.

    Das mit der Insolvenz muss gelogen sein.

    Den eine Insolvenz läuft normal anders ab. Als erstes landet alles bei einem Anwalt. Dieser versucht den einen vergleich mit den gläubigern auszuhandeln. Sollte sich einer weigern geht es nach ein paar Monaten weiter zum Amtsgericht. Die schwingen den denn Hammer und weißen dir einen Insolvenzverwalter zu der sich um alles weitere kümmert. Dieser Vorgang geht nie nie nie niee im Leben innerhalb von nur 2 Monaten über die Bühne. Sollte das so stimmen dan war er bereits in der Insolvenz bevor die Schulden aufliefen von Adventure Mailer. Somit wäre das wie ich bereits geschrieben habe eine Straftat weil er trotz des laufenden Insolvenz Verfahren neue Schulden gemacht hat und neue Forderungen gegen ihm gemacht werden. Man kann nicht einfach in eine Insolvenz gehen und lustig weiter Schulden machen und denken ja bin ja eh insolvenz die gläubiger sehen keinen Cent.

    Den noch die Sache mit der Seite vom Netz nehmen. Wie soll den ein User was anfordern wenn er den über 15 Euro ist wenn die Seite ein paar Stunden nach versenden des Newsletters offline geht!

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  2. Apolla sagt:

    Soso, die Stellungnahme klingt ja klasse… ein Insolvenzverwalter der solche Aussagen macht muss erstmal erfunden werden… oder wurde er das schon? *hust*

    Mal ernsthaft, die Insolvenz wurde doch erfunden um die User davon abzubringen ihn wegen offener Auszahlungen zu verklagen bzw wegen der Schließung und der daraus resultierenden Auszahlungspflicht seinerseits (die AGB können dabei das Gesetz auch nicht aushebeln) der er nicht nachkommen möchte.

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  3. admin sagt:

    Eine Stallungnahme habe wir mittlerweile erhalten:

    Mit welcher Begründung entfällt die Auszahlung unterhalb von 15 Euro, zumal das Gesamtguthaben nicht an bedeutender Höhe (244,26 € laut Mediadaten) grenzt um eine Insolvenz anzustreben?
    Dies wurde damit begründet, dass die AGB eine AZ unterhalb von 15 € bei Schließung ausschließt. Ein Sonderkündigungsrecht wurde bei einer AGB-Änderung eingeräumt, welches die User nutzen konnten und auch ausbezahlt wurden.

    Wurde bereits ein Insolvenzverwalter bestellt, der sich letztendlich mit allen Gläubigern durch ein Anschreiben in Verbindung setzt?
    Laut Stellungnahme liegt die Angelegenheit bereits einem Insolvenzverwalter vor. Dieser riet ihm die Seite sofort zu schließen und nur das auzuzahlen was er muss, sprich nur was die AZG erreicht hat.

    Wenn die Privatinsolvenz bereits am laufen ist, weshalb fließt nicht das komplette Guthaben aller User in die Insolvenzmasse?
    Der Verwalter sieht die Seite Adventure-Mailer nicht als Insovenzmasse an und von daher fließt diese auch nicht ein.
    Des Weiteren steht der Insolvenzverwalter mit Interessenten von Adventure-Mailer in Verbindung. Zudem stehen Sponsorenzahlungen aus.

    Herr F. wurde von diesem Bericht in Kenntniss gesetzt und gebeten hier persönlich Stellung zu nehmen. Wir hoffen darauf …

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  4. Mike van Doorn sagt:

    Hallo,
    So einfach kann sich der Betreiber nicht drücken. 1. Er muss das Guthaben auszahlen auch unterhalb der grenze da dies ein Sonderfall ist.
    2. Kein Anwalt dieser Welt wird wegen 256 Euro eine Insolvenz anstreben. Das heißt er muss so oder so schon hoch verschuldet sein.
    3. Geht das Schonmal gar nicht von wegen ja ihr werdet kein Geld sehen bin ja eh Insolvenz. Bis er diese durchgeboxt hat beim Amtsgericht dauert das bis zu einem Jahr.
    4. Nur weil er Insolvenz geht bedeutet das nicht das die Schulden weg sind. Leute fordert euer Geld ein. Der Insolvenz verwalter wird sich mit euch in verbindung setzen. Euer Geld ist nicht weg ! So bal der nette Herr zu Geld kommt wird es automatisch gepfändet und ihr bekommt euren Anteil und das so lange bis ihr euer Geld habt oder die 6 Jahre rum sind.
    5. Ich behaupte jetzt Knallhart der Typ verscheissert euch. Und denkt mit dieser Masche das er damit durchkommt. Alleine schon damals die Sache mit der Rechtsabteilung. Lächerlich sowas. Wir reden hier über einen kleinen paidmailer…
    6. Achso ein Insolvenz Verfahren kostet auch Geld um die 2500€ die er am Ende auch bezahlen muss oder abstottern. Was bei eine Summe von 256€ echt lächerlich ist.
    7. Ein Vorteil hat das wenn er wirklich in die privat insolvenz geht. Sollte dieser Betreiber nochmals versuchen so etwas zu machen also mailer aufmachen und den nich mehr auszahlen und einer geht einen Schritt weiter und pocht auf sein Geld. Und den der nette Herr einen gelben Brief von Amtsgericht bekommt. Wird die Insolvenz abgebrochen. Muss alles trotzdem bezahlen und hat noch ein Verfahren am Hals wegen betrug bzw Insolvenz Verschleppung heißt das glaube ich. Sowas wird Unter anderem auch mit Knast bestraft.

    Also nochmals wenn ihr ein screen habt. Fordert das Geld via Inkasso etc ein. Investiert die paar euros. Glaubt mir ihr pisst den damit richtig ans Bein. Man darf so welche Betreiber nicht einfach so davon kommen lassen.

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  5. admin sagt:

    Fragen bezüglich der Stellungnahme:
    – Mit welcher Begründung entfällt die Auszahlung unterhalb von 15 Euro, zumal das Gesamtguthaben nicht an bedeutender Höhe (244,26 € laut Mediadaten) grenzt um eine Insolvenz anzustreben?

    – Wurde bereits ein Insolvenzverwalter bestellt, der sich letztendlich mit allen Gläubigern durch ein Anschreiben in Verbindung setzt?

    – Wenn die Privatinsolvenz bereits am laufen ist, weshalb fließt nicht das komplette Guthaben aller User in die Insolvenzmasse?

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